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Beratung, Begleitung,

Einzelgespräch

Gruppenangebot

Wurzellose Kinder richtet sich an Menschen, die bereits in ihrer Kindheit von ihrer Herkunftsfamilie getrennt wurden – Pflegekinder, Adoptivkinder, Heimkinder, Waisenkinder, Kinder ohne verlässliches Bindungsangebot sowie Kinder, die im Zuge von Migration früh auf sich allein gestellt waren. 

Ein Aufwachsen außerhalb familärer Strukturen stellt ein Kind vor besondere Herausforderungen. Die Trennung von Bezugspersonen in frühen Lebensjahren bedeutet für ein Kind oft eine existenzielle Erfahrung. 

Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir vollständig auf unsere Bindungspersonen angewiesen. Sie bedeuten für uns Sicherheit, Orientierung - und letztlich Leben und Überleben. 

Kommt es zu einer Trennung, kann ein Kind nicht einordnen, warum dies geschieht oder dass es möglicherweise notwendig ist. Es kann nicht erfassen, dass vielleicht ein sicherer Ort auf es wartet.

Was das Kind erlebt, ist vor allem eines: Angst.

Je jünger das Kind ist, desto existenzieller ist diese Angst - die Angst, nicht überleben zu können.

Solche Erfahrungen prägen sich tief ein. Sie hinterlassen Spuren in unserem Nervensystem, in unserem Erleben, in unserem Selbstbild und in unseren Beziehungen. Oft wirken sie lange im Verborgenen.

Nicht selten zeigen sich die Folgen erst viele Jahre später - im Erwachsnenalter.

Gerade dann, wenn das Leben scheinbar stabil geworden ist - wenn wir unseren Platz gefunden haben, vielleicht eine Familie gegründet oder beruflich Fuß gefasst haben - melden sich diese frühen Erfahrungen zurück.

Sie zeigen sich zum Beispiel in Form von: Schlafstörungen, innere Unruhe, Angstzuständen, sozialem Rückzug, Depressionen oder Suchttendenzen.

Wenn wir beginnen, diesen Symptomen zu begegnen und nachzugehen, führt der Weg nicht selten zurück in frühe Kindheitstage - zu einem Moment tiefgreifender Veränderung und Überforderung. 

Solche überwältigende Erfahungen führen häufig dazu, dass kindliche Anteile in uns "in Sicherheit gebracht" werden - sie ziehen sich zurück, bleiben in der damaligen Not gebunden und warten darauf, gesehen zu werden und mit uns in Kontakt zu treten.



über mich

Wer bist du? Diese Frage steht im Mittelpunkt meiner Arbeit. Wenn wir wissen, wer wir sind, können wir in dieser Welt einen Platz finden – und in uns selbst ein Zuhause. Um dahin zu gelangen, müssen wir hinschauen: Was wurde in uns hineingepflanzt, welche Schätze liegen in uns verborgen und was hält uns zurück? Welche Teile von uns sind in der Kindheit verborgen, rufen nach uns und warten darauf mit uns in Verbindung zu gehen?

Expertise:

  • seit 2006 arbeite ich als Sozialarbeiterin

  • bis 2023 in der Kinder- Jugend- und Familienhilfe

  • seit 2013 liegt mein fachlicher Schwerpunkt auf Traumaentwicklungsstörungen im Kontext von frühen Entwicklungs- und Bindungstraumata

  • seit 2023 Psychosoziale Beratung

  • jährliche Fort- und Weiterbildungen zur fachlichen und persönlichen Entwicklung

 

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